Mittwoch, 15. Juni 2011

Le Silence by Eme



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Sex, Drugs, Bach & Brahms - Warum Musik glücklich macht

Sex, Drugs, Bach & Brahms - Warum Musik glücklich macht: "

Der Geist des Rock & Roll


Zu dieser Bewegung gehören nicht nur die Musik, sondern auch der Sex und die Drogen. Doch was bleibt, wenn man auf letztere verzichtet und nur noch der Rock & Roll da ist? Die Antwort: Die gleiche süchtig machende und überwältigende Wirkung.


Die gesunde Droge


Eine aktuelle Studie aus Kanada beweist, dass faszinierende Kompositionen die gleiche Wirkung auf das menschliche Gehirn haben, wie die eben genannten Stimuli.


Valorie Salimpoor und ihr Forschungsteam vom Montreal Neurological Institute belegen, dass bei fesselnden Klängen Dopamin freigesetzt wird, ein Botenstoff, der uns u.a. Freude, Glück und Zuversicht stärker empfinden lässt. Die Untersuchung liefert nicht nur aus wissenschaftlicher Perspektive die Erklärung für die Wichtigkeit der Musik in der Gesellschaft, sondern bietet außerdem neue Einsichten in das menschliche Belohnungssystem. Die meisten Probanden der Studie, wählten klassische Melodien, da diese sie am meisten bewegten.


In einer früheren Analyse fanden die kanadischen Wissenschaftler heraus, dass Musik eine Welle von intensiven emotionalen Erregungen hervorrufen kann, die sich z.B. in Veränderungen von Herzfrequenz, Puls und Atmung zeigen. Zusätzlich berichteten die Testpersonen oft noch von Gänsehaut und Schauern, ausgelöst durch die Musik. Die neuesten Erkenntnisse offenbaren, dass während diesen Schauern das Blut in die Regionen des Gehirns fließt, in denen Dopamin freigesetzt wird. Gehirn-Scans lieferten die Gewissheit, dass tatsächlich Dopamin ausgeschüttet wird.


Das Ende vom Lied


Im Volksmund als Glückshormon geltend, ist der Botenstoff aber auch an der Entwicklung von Suchtverhalten und Psychosen beteiligt. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass auch Musik einen gewissen Suchtfaktor hat.


Bevor man sich nun das nächste Mal seinen Gelüsten hingibt, sollte man abwägen, ob Augenringe oder Kater es wirklich wert sind, oder ob lieber Bach und Brahms heute für den nötigen Kick sorgen sollten.


Ein sechs-minütiges Video zur Studie:





Das Montreal Neurological Institute:


http://www.mni.mcgill.ca/

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